Und dann sitz ich hier. Die Krawatte gelockert und der Koffer unter meinem Sitz verstaut. Müde und erschöpft versuche ich die Stimmen um mich herum zu überhören. Blende aus, was sie ihren Freunden erzählen. Lass Träume meine Heimfahrt erhellen. Mir Gegenüber hat sich ein kleines Kind vorgenommen, die Welt zu ergreifen. Ich hab es noch nicht einmal geschafft, auch nur einen kleinen Teil zu begreifen. Seine Augen strahlen, während sich meine müde aber zufrieden schließen. Leises Piepsen im Hintergrund. Der Boden rollt mir davon.
Tag: Fetzen ×
Unsicher tänzelnd bewege ich mich durch bunt erleuchtete Straßen. Blicke in fröhliche Gesichter. Gleichbleibender Takt unter monotonen Gesprächen. Meine Hand hält deine Angst. Hält sie fest und lässt sie dir nicht näher kommen. Mit einem breiten Lächeln stimmst du mir zu. Kein Wort von Nöten. Sind wir ganz alleine? Oder schaffen wir es nur immer wieder jeden Blick auszublenden. Jeden Gedanken, der mit erhobenem Schwert auf uns zuläuft.
Dein Duft. Deine niedliche Art und Weise anderen Komplimente zu machen. Lass uns noch einmal tanzen - dann geht das Licht aus. Und alles was bleibt, sind wir und diese eine Melodie. Herzmusik.
Schlaflos. Drehe mich von einer Seite zur anderen. Nicht dazu gehören. Nicht dazu gehören wollen. Kein Dreieck auf dem Shirt und trotzdem anders. Erinnerungen hängen unter meinen Fingernägeln. Und deine Stimme. In meinen Ohren. Drumherum nur Dunkelheit.
Suche das Glitzern in deinen Augen. Finde Schmerzen und metertiefe Enttäuschungen.
Unsere Körper zeichnen Vollkommenheit an die Zimmerdecke. Dein breites Lachen zieht die Konturen nach.
Druck ist groß. Brust ist schwer. Denk mich weg. Saug ihn ein. Den Geruch vom Meer.