Blog / Framente

Do what only you can do best. Make good art.
Neil Gaiman ist Autor. Er schreibt und schreibt und schreibt. Während ich seinen Sätzen folgte, musste ich über mich selbst nachdenken. Über Pläne, die man sich immer wieder steckt. Ein Weg, welcher ein großes Ziel ansteuert. Karriere. Erfüllung. Träume. Egal, wie man es nennen mag. Auch ich mache mir zu oft Gedanken. Anstatt dass ich schreibe. Fotografiere. Texte veröffentliche und Ideen ausprobiere. Dies ist ein Aufruf an mich selbst. Ich werde einfach weiterlaufen. Schritt für Schritt für Schritt. In meinem Rhythmus. Auf meine Art und Weise.
Eine Wand mit bunten Panels in Gelb, Rot, Grün und Rosa zeigt Schwarz-Weiß-Porträts von Personen und Text wie "Mains Adler" und "Raura Pozzo". Die Collage wirkt wie eine Ausstellung oder Installation zu einem politischen oder kulturellen Thema.

Es war meine erste re:publica. Und hoffentlich nicht die Letzte. Innerhalb von drei Tagen traf sich in Berlin am Gleisdreieck jeder, der über das Internet und seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft diskutieren wollte. Auf acht Bühnen liefen spannende Vorträge und Diskussionen, während im Innenhof und auf anderen Flächen die Möglichkeit bestand, die Menschen hinter Blogs und Twitternamen kennenzulernen. 

Die Sessions waren allesamt interessant, auch wenn der Anspruch teilweise hätte höher sein können. So richteten sich fast alle Diskussionen an Einsteiger bzw. alle Zielgruppen. Auch das WLAN zickte des Öfteren, dafür hatte man mehr Zeit bei gutem Essen und tollem Wetter in Gesprächen zu versinken. Die Abende verbrachte man dann in stimmiger Atmosphäre oder in der Innenstadt. 

Tolle Tage, die bei mir die Lust aufs Bloggen, Twittern und Besuchen weiterer Veranstaltungen erneut weckte. 

Buchcover des Romans "Nächsten Sommer" von Edgar Rai mit einem gelb-weißen Vintage-Kleinbus am Strand mit Surfbrett auf dem Dach, im Hintergrund das Meer bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Felix wohnt in Berlin. Eingezäunt von Hochhäusern und Erwartungen bekommt er mitgeteilt, ein Haus geerbt zu haben. Am Meer in Südfrankreich. Seine aktuelle Lebensumstände bringen ihn dazu, mit seinen besten Freunden aufzubrechen. Eine Reise ins Unbekannte, bei welcher die Protagonisten den Sinn des Lebens mehr als einmal hinterfragen. 

Edgar Rai begleitet die drei Jungs in seinem Roman “Nächsten Sommer” auf leichtfüßige Art und Weise. Umschreibt distanziert Charakterfacetten, bringt den Tripp unterhaltsam auf Papier und liefert somit eine schöne Geschichte, die in mir ein gewisses Gefühl des Aufbruchs auslöste. Dabei wird keine konkrete Richtung vorgegeben, sondern vielmehr das Träumen verstärkt. Sind wir dort - wo wir gerade stehen - wirklich glücklich? Oder ist da noch mehr?

Ich freue mich auf diesen Sommer. Auf das, was kommen wird. Auf das, was bleiben wird. 

Hallo Kindle 👋

Ich bin viel unterwegs. Ständig irgendwie auf der Reise. In Bahnen. Zu Fuß. Oder mit dem Flugzeug. Irgendwann hat man keine Lust mehr, Neuigkeiten aus dem iPhone zu streicheln. Irgendwann möchte man einfach nur lesen. Und deswegen habe ich mir einen Kindle gekauft. Ganz simpel. Ohne Touch oder Farbdisplay. Ein absolut lohnenswerter Kauf. Der Akku hält über mehrere Wochen hinweg und auch nach mehreren Stunden tun die Augen nicht weh. Bücher sind teilweise günstiger oder komplett kostenlos bei Amazon erhältlich. Das Gerät ist leicht, liegt super in der Hand und kann schnell in die hintere Hosentasche eingesteckt werden. 

Und um spannende Artikel aus dem Netz auf den Kindle übertragen zu können, nutze ich Readability und seine Extension für Google Chrome. Zeitschriften hab ich keine abonniert - solange es die Brandeins nicht digital gibt, bleibe ich der gedruckten Variante treu. Achja: Buchgeschenke und Gedichtbände kauft man weiterhin gedruckt!

Spotify-Logo und Desktop-Anwendungsoberfläche mit einer weißen tragbaren Musikplayer-Illustration auf grünem Hintergrund, umgeben von Musiknoten.

Mein Leben bräuchte einen Soundtrack. Jeder Moment sollte mit einer anderen Melodie untermalt sein. Und dabei könnte Spotify helfen. Der Dienst gibt einem Zugriff auf 16 Millionen Songs, die auf den eigenen Rechner oder das Smartphone gestreamt werden. Die Verknüpfung zu Facebook erlaubt das leichte Teilen von Liedern und kleine Anwendungen wie “We Are Hunted” oder “tape.tv” geben Musikempfehlungen. Eine Anbindung an last.fm scrobbelt jedes gespielte Lied, sofern man nicht in den privaten Modus wechselt. Sehr clever gelöst. Für monatlich 10 Euro entfällt die Werbung, das Wiedergabelimit und alle Lieder können offline angehört werden. 

Um dieses Musikerlebnis ins Wohnzimmer auf mein Apple TV übertragen zu können, nutze ich Airfoil. Eine Software, die es erlaubt den Audio-Output einer bestimmten Anwendung auf Airplay-Geräte umzulenken. Klappt sowohl am Mac als auch unter Windows. Diese Kombination versüßt mir den Abend mit toller Musik (im Moment Frittenbude).